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Eigentlich scheint es wie immer. 13:50 Uhr der Pausengong. Die Schülerinnen und Schüler strömen aus verschiedenen Räumen und Ecken zu ihren nächsten Treffpunkten. Die Klassen 1-4 finden sich wie immer im Schülercafé ein. Nach der Begrüßung und der Anwesenheitskontrolle gehen die Kinder donnerstags mit den Lehrkräften Frau Gluhr und Frau Martenka, der Jugendbegleiterin Frau Rau sowie der FSJ´lerin Frau Bregler normalerweise in verschiedene Gruppen. Dort dürfen sie im Schülercafé spielen, in der Bücherei lesen, Hausaufgaben machen, in der Sporthalle ihre Fitness und Beweglichkeit schulen, handwerklich arbeiten und und und.

Normalerweise… Nur heute am Donnerstag, den 5. Dezember, hieß es für die Schüler, dass es ein besonderer Tag sei und alle deshalb in die Sporthalle gehen werden. Die Schülerinnen und Schüler wurden kurzerhand in vier Gruppen eingeteilt, diesen sie sich in der Sporthalle wieder zuordnen sollten. Voller Vorfreude, voller Spannung und sehr aufgeregt, strömten die Ganztagesbetreuungskinder in die Sporthalle. Frau Gluhr und Frau Martenka gelang es die SchülerInnen so in das Spiel „Tic-Tac-Toc“ eintauchen zu lassen, dass die Kinder um 14:45 Uhr überhaupt nicht bemerkten, dass es mächtig an der Sporthallentüre klopfte. Erst als der Überraschungsbesuch direkt vor deren Augen auftauchte, realisierten sie diesen. Große Augen, ratlose Gesichter: „Wo kommst du den so plötzlich her? Wo hast du den Schlitten her?“ Die Kinder staunten. Der Nikolaus war da!

Auf einem ihm bereit gestellten Stuhl nahm er Platz und schlug sein großes, dickes, unhandliches Buch auf, woraus er zu erzählen und berichten wusste.

Auf seine Frage hin, wer ihm ein Gedicht aufsagen können, meldeten sich sechs Schülerinnen und Schüler aus der 1. Klasse.

Eine Schülerin aus der 4. Klasse hatte den Vorschlag dem Nikolaus ein Lied vorzusingen, was leider nicht so ganz in der Gruppe gelang.

„HoHoHo“, freute sich der Nikolaus über den Mut der vortragenden Kinder. Ebenso gab er  den Schülerinnen und Schülern einen Tipp mit auf den Weg: Man müsse einfach nur üben, üben und lernen, auch auswendig, dann klappt das schon.

Danach bekamen alle ein kleines Geschenk (Nüsse, Äpfel und einen kleinen Schokoladen-Nikolaus).

Der Nikolaus verabschiedete sich winkend von den Kindern. Manche der Schülerinnen und Schüler, meist aus der 1. Klasse, waren so ergriffen von der vorweihnachtlichen  Atmosphäre und von ihren Geschenken, dass sie gar nicht bemerkten, wie der Nikolaus verschwand.

Denn er kam – wie er ging.

Autorin: Ingrid Martenka

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Sonntag 9 August 2020